Zahnarztpraxis Dr. Hoffmeister

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Gesundheitsnews



Kariesinfiltration
Ein moderner Ansatz zur Kariesbehandlung ohne Bohrer

Karies ohne Bohren behandeln: Geht das überhaupt? Ja, die Kariesinfiltration macht genau dies möglich. Voraussetzung für dieses mikroinvasive Verfahren ist eine effektive Karies-Früherkennung im Rahmen der Prophylaxe. Ziel ist es, die Karies zu behandeln, bevor sie zum Problem wird und sich als Loch im Zahn zeigt.

Karies entwickelt sich meist langsam, und es kann viele Jahre dauern, bis sie sich in Form von Zahnschmerzen bemerkbar macht. Hieraus ergibt sich die enorme Wichtigkeit regelmäßiger Kontrollbesuche beim Zahnarzt.

Auf Röntgenaufnahmen lassen sich Kariesläsionen jedoch häufig schon in einem frühen Stadium darstellen, auch solche, die keine Schmerzen verursachen. Oft sind diese Läsionen mit bloßem Auge zunächst nicht sichtbar oder zeigen sich als White Spots. Bei den sogenannten White Spots handelt es sich um weiße, kreidige Flecken, die durch Demineralisierung der von Karies betroffenen Zähne entstehen.

Kariesinfiltration – Karies ohne Bohren behandeln

Die Kariesinfiltration ist eine mikroinvasive Methode der Kariesbehandlung, bei der Kariesläsionen im Anfangsstadium mit einem speziellen, hochflüssigen Kunststoff schmerzfrei infundiert und mit blauem Licht ausgehärtet werden. Der Kunststoff dringt tief in die durch Demineralisation entstandenen Zahnporen ein und versiegelt sie, wodurch der Zahn ohne Bohrer-Einsatz stabilisiert wird. Die unschönen weißen Flecken auf den Zähnen verschwinden gleich mit, da sich die Lichtbrechung durch den nunmehr intakten Zahnschmelz wieder normalisiert. Mit der Kariesinfiltration lassen sich nicht nur Kariesdefekte, sondern auch Schmelzdefekte anderer Provenienz wie die Fluorose behandeln.

In der Vergangenheit war es üblich zu warten, bis der kariöse Zahndefekt groß genug war, um mit dem Bohrer entfernt werden zu können. Hieraus ergibt sich ein weiterer großer Vorteil der Kariesinfiltration: Da nicht gebohrt wird, geht auch keine gesunde Zahnsubstanz verloren.

Für wen ist diese Form der Kariesbehandlung geeignet?

Die Kariesinfiltration eignet sich nur für Patienten, deren Karies sich noch in einem frühen Stadium befindet. Bei fortgeschrittener Karies kommt der Patient um das Bohren und die Versorgung mit einer Zahnfüllung oder einem Inlay nicht herum.



Startschuss für die Sechste Deutsche Mundgesundheitsstudie
5.000 Menschen auf den Zahn gefühlt

Der deutschen Bevölkerung wird – nach acht Jahren – bereits zum sechsten Mal wieder gründlich in den Mund geschaut: Am 4. Oktober fällt der Startschuss für die Sechste Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS • 6) des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) – eine international anerkannte wissenschaftliche Studie mit rund 5.000 Teilnehmenden.

Wie steht es um die Zahngesundheit in Deutschland? Wie entwickeln sich Karies und Zahnbetterkrankungen? Welche Einflüsse haben soziale Faktoren? Wie entwickelt sich die Mundgesundheit im Lebensverlauf? Darauf und auf viele weitere Fragen will die Studie Antworten liefern. Zu diesem Zwecke werden ab Oktober vier Studienteams parallel durch ganz Deutschland reisen und an 90 Orten zufällig ausgewählte Personen zahnmedizinisch untersuchen und sozialwissenschaftlich befragen.

Teilnehmende erhalten vorab eine schriftliche Benachrichtigung. Die Teilnahme ist freiwillig. Jede und jeder Einzelne leistet mit einer Beteiligung einen wichtigen Beitrag, um den Zahn- und Mundgesundheitszustand der Bevölkerung in Deutschland festzustellen. Die Mitwirkenden helfen so auch dabei, eventuelle Verbesserungspotenziale in der zahnmedizinischen Versorgung zu erkennen und anzugehen. Alle erhobenen Daten sind datenschutzrechtlich geschützt.

Die Ergebnisse der Untersuchungen sind wesentlicher Teil der zahnmedizinischen Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Durch die hohe Qualität und Aussagekraft der Ergebnisse stoßen diese nicht nur in Deutschland auf großes Interesse, sondern sind weltweit anerkannt und geschätzt.

Die Deutschen Mundgesundheitsstudien dienen seit über 30 Jahren als wissenschaftlich abgesicherte, datengestützte Grundlage für die künftige Ausrichtung und Stärkung der zahnärztlichen Versorgung und notwendiger gesundheitspolitischer Grundsatzentscheidungen in Deutschland. Ein aktuelles Beispiel für eine solche gezielte Versorgungsverbesserung ist die erst kürzlich erfolgte Umsetzung der neuen Richtlinie zur Bekämpfung der Volkskrankheit Parodontitis im Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung. Zuvor war im Jahr 2016 in der DMS V ein erhöhter Präventionsbedarf bei Parodontalerkrankungen festgestellt worden.

Die wissenschaftliche Leitung der Studie obliegt dem Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ), finanziert wird die Erhebung von der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV).

Weitere Informationen unter

https://www.idz.institute/dms6



Der bayerische Sonderweg ist richtig
Zahnärzte begrüßen Holetscheks Entscheidung zur Impfpflicht

Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat angekündigt, dass aktuell Beschäftigte im Gesundheitswesen keinen Nachweis vorlegen müssen, wenn sie „geboostert“ sind, also eine dritte Corona-Schutzimpfung haben.

Laut Infektionsschutzgesetz des Bundes wären ab Oktober grundsätzlich drei Impfungen für alle in Arzt- und Zahnarztpraxen Tätigen verpflichtend. In Bayern sind dagegen weiterhin zwei Impfungen ausreichend. Lediglich bei Neueinstellungen ab Oktober 2022 gelten die verschärften Anforderungen des Infektionsschutzgesetzes.

Die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK) und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB) begrüßen die nun erfolgte Klarstellung durch das bayerische Gesundheitsministerium.

„In den bayerischen Zahnarztpraxen gelten strenge Schutz- und Hygieneregeln, die eine Weitergabe des Coronavirus so gut wie ausschließen. Laut der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege haben sich seit Beginn der Pandemie bundesweit nur 566 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Zahnarztpraxen bei der Berufsausübung infiziert – deutlich weniger als in anderen Bereichen des Gesundheitswesens. Angesichts von rund 360.000 Beschäftigten in unseren Praxen ist das eine Zahl, auf die wir stolz sein können. Die Zahnärzte können Hygiene“, so Christian Berger, Präsident der BLZK.

Da mittlerweile erwiesen ist, dass auch eine dritte Impfung nicht vor einer Infektion schützt, wäre die zusätzliche Bürokratie nicht nur eine Belastung für die Praxen, sondern auch medizinisch fragwürdig. BLZK und KZVB haben immer betont, dass die einrichtungsbezogene Impfpflicht nur in Verbindung mit einer allgemeinen Impfpflicht sinnvoll sei. Die Ungleichbehandlungen von Beschäftigten im Gesundheitswesen gegenüber anderen Branchen könne dazu führen, dass sich der Personalmangel verschärfe. Holetschek habe zu Recht darauf hingewiesen, dass die Versorgungssicherheit oberste Priorität habe. Dazu leistet das bayerische Vorgehen einen wichtigen Beitrag.